Beim Empfang der baden-württembergischen Integrationsministerin Öney für Haupt- und Ehrenamtliche, die im Bereich der Arbeit mit Flüchtlingen tätig sind, am Freitag den 19. Juni im Regierungspräsidium Freiburg, war eigentlich keine öffentliche Diskussion vorgesehen. Zwei Vertreterinnen vom Verein Zuflucht Müllheim ergriffen trotzdem das Wort, um auf die Dublin Abschiebungen aus Müllheim aufmerksam zu machen. Ein Gambia bat vergeblich darum seine Schulausbildung, die noch 3-4 Wochen gedauert hätte, beenden zu dürfen. Für einen der beiden Abgeschobenen war gerade eine WG gefunden worden. In Müllheim drohen in den nächsten Wochen noch zahlreiche Dublin 3 Abschiebungen.

Wir fragten die Beiden von Zuflucht Müllheim, warum sie das Wort auf der Veranstaltung ergriffen haben.

Mahnwache gegen Sammelabschiebung am Freiburger Flüchtlingswohnheim Mooswaldallee

Radio Dreyeckland vom 23.06.2015

Dazu unser Brief an Frau Öney:
Sehr geehrte Frau Ministerin…

Zuflucht Müllheim: Sinn der Arbeit durch Abschiebungen infrage gestellt

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