mit Spenden aus dem Raum Offenburg. Vielen Dank an Madlen & Theo und die Vereine, die gespendet haben (siehe Madlens Text)! 🙂

Madlen hat dazu folgenden Text geschrieben:

„We are one world and everybody is welcome” so lautete die Headline meines ersten Poetry Slam, auf welchen mich meine beste Freundin, eine deutsch-türkische Studentin, mitnahm. Ein dickes Dankeschön hierfür an Deniz Özdemir (sie sagte mir trotz starker Krippe nicht ab :*). Es war ein wundervoller Abend mit fantastischen Menschen.
Ein „Slam“ an diesem Abend bewegte mich besonders, die Geschichte von „Barry“, einem jungen Mann, welcher aus Afrika geflohen war. Vorgetragen wurde dieser „Slam“ von Georg Imgraben, welcher auch die Verbindung von mir zu dem Verein „Zuflucht Müllheim e.V.“ erklärt. Da mich die Geschichte so bewegte habe ich Georg Imgraben über Facebook kontaktiert und ihm eben genau das mitgeteilt. Er erzählte mir unter anderem von dem Fußballprojekt. Ich war begeistert und ergriffen, wie selbstlos einige Menschen sich für Andere einsetzen. Georg erzählte mir, dass am dringendsten Fußballschuhe benötigt werden. Der Drang zu helfen war groß, nur wusste ich nicht wie ich es umsetzen sollte. Ich machte mir lange Gedanken, wie und wo ich etwas organisieren könnte. Letztlich beschloss ich „klein“ zu denken. Ich sagte mir: „ Madlen, es ist nicht wichtig wie viel oder wie groß dein Beitrag hierfür ist, es zählt lediglich der Beitrag allein.“ So what“, also sortierte ich, längst überfällig, meine Masse an Geschirr aus, um einen Teil an den Verein zu spenden. Wegen der Fußballschuhe dachte ich mir, hey wenn du nur zwei oder drei Paar zusammen bekommst, sind das zwei oder drei freudige Menschen mehr. Allein das motivierte mich. Da ich selbst kein Fußball spiele, schrieb ich einem ganz lieben Freund von mir eine Nachricht per Whats App. „Hey Theo hast du noch ein Paar Fußballschuhe, welche du nicht mehr brauchst? Ich möchte gerne einen Verein unterstützen, welcher sich für Flüchtlinge einsetzt.“ Damit nahm alles seinen Lauf. Theo verfasste zwei E-Mails sendete diese an die Eltern seiner Fußball-Kids und startete zwei Postings in Facebook.
Innerhalb weniger Tage bekam Theo eine unglaubliche Resonanz bezüglich seiner E-Mails und Postings.
Ich wusste bis zum Tag, an welchem wir die Spenden nach Britzingen fahren wollten, nicht wie viel zusammen gekommen war. Theo meinte lediglich ich würde es, wenn wir die Sachen in das Auto, und ich solle bitte ein etwas größeres Auto organisieren, laden würden, sehen. Es war einfach unglaublich. Die Bilder sprechen für sich
Letztlich konnten wir einer talentierten Fußballmannschaft, bestehend aus Flüchtlingen, viele hiervon aus Gambia, persönlich und stellvertretend, Georg Imgraben und Lutz Schenk von der Initiative „Zuflucht Mülheim e.V.“, 47 Paar Fußballschuhe, 39 Paar Turnschuhe, ca. 100 Trikos, Hosen, Stutzen und 50 Bälle, überreichen.
Bitte entschuldigt meine doch etwas ausführliche Geschichte hierzu, aber mir war es einfach ein Anliegen, nicht nur zu erwähnen was gespendet worden ist und von wem, vielmehr war es mir wichtig zu zeigen, wie manche Dinge sich entwickeln und ihren Lauf nehmen. Wie ein „kleiner Beitrag“ wachsen kann. Also denkt niemals, ihr alleine könntet nichts ausrichten. Es mag wohl sein, dass ein Mensch alleine nicht die Welt verändern kann, jedoch wenn er sich mitteilt und aus einem Menschen, viele werden, sind wir stark und können eine Menge bewegen. Wir sind oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort, nur sehen wir dies viel zu selten. Wir treffen viele, verschiedene Menschen in unserem Leben, jede Begegnung hat einen Grund, einmal lang und mehr in die Tiefe gehend dadurch unvergesslich, einmal kurz, was aber nicht heißen mag, dass die Begegnung unbedeutend ist. Jeder von uns kann der eine Mensch sein, welcher ein anderes Leben völlig verändert; positiv und negativ. Wir sollten respektvoll damit umgehen.
Auf diesem Wege möchte ich allen, welche sich an dieser Aktion beteiligten von ganzem Herzen danken. Insbesondere gilt mein Dank Theo Papadatos, dem Offenburger FV, dem VfR Willstätt, dem SV Oberkirch, dem SV Stadelhofen mit seinen dazugehörigen SG Partner und natürlich den Eltern aller Fußball-Kids.

Madlen

Unser fünftes Training

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